Info Boden
INFO BODEN
Boden

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Als Bodenbelag trittelastisch, wärme- und schalldämmend.
Holzfußböden unterscheiden sich durch die Arten der Verlegung,
die Qualität der Holzarten und die Art der Oberflächenbehandlung.
Der Charakter des Holzes, ist ein wichtiges Element für das allgemeine Erscheinungsbild des Holzfußbodens.
Oberflächen, Maserung und Farbvariationen geben den verschiedensten Holzfußböden ein lebendiges Aussehen. Gleichmäßige Maserung harmonische Farbspiele bringen einen ruhigen Eindruck.
Gute Holz-Beläge und eine richtige Oberflächenbehandlung des Holzfußbodens garantieren für eine hohe Lebensdauer.

Trittelastisch, wärme- und schalldämmend.
Qualität, Maserung und Farbvariationen.
Lebensdauer, Oberflächenbehandlung.
Fußbodenheizung.
Kann eine Fußbodenheizung bedenkenlos mit einem Holzfußboden (Vollholzdielenboden, Parkettboden, Laminatboden ) kombiniert werden? Die Antwort lautet Ja.
Zum Beispiel bei einer Fußbodenheizung, herrscht eine angenommene Außentemperatur von ca. minus 10 ° C, eine Temperatur innerhalb der Bodenkonstruktion von ca. 33 ° C so entspricht
das einer Bodenoberflächentemperatur von ca. 28 - 29 ° C.
Sie sollten bedenken, dass allein durch eine längere Sonneneinstrahlung im Sommer eine viel höhere Bodenoberflächentemperatur erreicht werden kann.


Bei dieser großen Vielfalt soll man noch einen klaren Kopf bewahren, um sich für den richtigen Boden zu Entscheiden. Genau da kommen wir auf Sie zu, und helfen Ihnen bei der richtigen Auswahl des Bodens.
INFO PARKETT
Parkett

Ist ein Fußbodenbelag aus Holz für Innenräume, der in der Regel aus Hartholz angefertigt wird. Das Holz ist immer so eingebaut, dass die Holzfaser horizontal liegt. Holzböden, bei denen die Jahresringe sichtbar sind, d.h. die Fasern vertikal stehen, nennt man Holzpflaster.
Parkett besteht aus massiven Holzstäben, die auf den Untergrund genagelt oder geklebt, geschliffen und mit Ölen oder Lack behandelt werden. Verlege Muster sind unter andern, Schiffsboden- , Englischer- , Oxford- , Fischgrätemuster- , Altdeutscher-, und Würfelverband.
Fertig- oder Mehrschichtparkett besteht aus einer harten 2 bis 4 mm starken Nutzschicht aus Massivholz die schon mit Öl oder Lack behandelt wurden. Als Trägerschicht verwendet man meist Spanplatte oder HDF.
Auf Grund seines 3-schichtigen Aufbaus und einer höheren Verwerfungsfestigkeit kann es auch lose, ohne vollflächige Verklebung, oft in einem Klick-System auf eine Unterlagsmatte verlegt werden.
Entscheidend für die Qualität von Fertigparkett ist die Qualität des Oberflächenlacks, denn hier findet die Belastung statt und nicht auf dem Holz.
Fertig- oder Mehrschichtparkett wird in ein Stab zwei oder drei Stab Varianten hergestellt.

Traditionelle europäische Holzarten, die zu Parkett verarbeitet werden,
sind Eiche, Buche, Ahorn, Esche, Kirsche, Nussbaum, Olive, Kastanie, Akazie/Robinie, Ulme/Rüster und Apfelbaum.

Nicht europäische Holzarten für Parkett sind
Merbau, Kambala, Wenge/Panga-Panga, Doussie, Mahagoni/Sipo, Mahagoni/Makore, Teak/Burma, Jatoba, Zebrano, Palisander/Santos, Bongossi, Makore, Mutenye, Azobe, Kotibe, Kosipo, Kotibe, Landa, Limbali, Louro vermelho, Bubinga.

INFO LAMINAT
Laminat

Der Werkstoff Laminat entstand 1930 in Spremberg von den Firmen Römmler und Masa. Durch stetige Weiterentwicklung der Techniken wurden Qualität und Haltbarkeit immer weiter verbessert.
Heute hat das Laminat hat viele positive Eigenschaften. Die Oberfläche ist dicht, schlag- und abriebresistent. Sie kann mit verschiedenen Strukturen versehen werden und hält auch hohen Temperaturen
(z. B. durch Zigarettenglut) kurzzeitig stand, ohne Schaden zu nehmen.

Die Oberfläche ist leicht zu pflegen und zu reinigen, hitze- und lichtbeständig sowie geruchsneutral und unempfindlich gegen Alkohol.
Beim Kauf von Laminatböden gibt es einige Leistungsmerkmale, die es zu beachten gilt.
Generell muss man zuerst wissen, wo man den Boden verlegen möchte und wie dieser dort vermutlich beansprucht wird und was man von dem Boden erwartet.
Folgende Parameter geben Auskunft darüber, ob das Laminatfür den jeweiligen Verlegeort geeignet ist und den Qualitätsansprüchen genügt:
Stärke des Paneels: In der Regel sind es 7 mm.

Nutzungsklasse: Jene sagt aus, wie dick die Laminatbeschichtung auf dem Trägermaterial ist.
Strukturoberfläche: Neuere Entwicklungen in der Beschichtungstechnik ermöglichen es, eine Struktur mit auf das Paneel aufzudrucken.
Optische V-Fuge: Um eine noch stärkere Dielenoptik zu bekommen.
Trittschall integriert: Durch integrierten Trittschall wird der Geh- schall gedämpft. Es ist also ein Komfortmerkmal. Dabei gibt es verschiedene Dämmungsgrade.
Das Unterlegen von separater Trittschalldämmung ist aber häufig angeraten, da dadurch Unebenheiten im Boden ausgeglichen werden. Faustregel: Je unebener der Boden desto dicker die Trittschallunterlage.
Nicht nur aus oben angeführten Gründen ersetzt der Laminatboden heute immer mehr den Teppichboden.

INFO KORK
Kork

Ist ein Naturprodukt. Die Rinde der im gesamtem Mittelmeerraum heimischen immergrünen Korkeiche wird geschält und zu Granulat verarbeitet.
Dieses wird im Fall von guten Korkböden durch Zugabe von natürlichen oder schadstofffreien Bindemitteln gepresst und dann wieder aufgesägt.

Als Naturprodukt weist Kork häufig unterschiedliche Strukturen, Farben und Sortierungen, auch innerhalb eines Pakets auf. Um ein einheitliches Gesamtbild zu erzielen, sollte das Material aus mehreren Paketen zusammengestellt werden.
Genauso, wie Echtholzfurnier farbig gebeizt oder lasiert werden kann, so dass die Furnierstruktur erhalten bleibt, kann Kork eingefärbt werden. So ist Korkparkett beispielsweise in weiß oder in jeder beliebigen anderen Farbe erhältlich.

Wo und wie verlegt man welchen Kork?
Auf alle tragfähigen Untergründe wie Zement-, Anhydrit- oder Gipsestriche sowie vorhandene Fliesenböden wird der Kork sinnvollerweise vollflächig verklebt,wobei zu beachten ist, dass jeder der oben aufgeführten Untergründe nach DIN vorher grundiert und vollflächig verspachtelt werden muss.
Selbstverständlich kann Kork auch auf Spanplatten verlegt werden.
Hier entfällt bei neuen Spanplatten die Spachtelung und Grundierung.

Welche Oberflächenbehandlung macht Sinn?
Die am leichtesten zu verarbeitende - und deswegen wohl auch am häufigsten eingesetzte Variante - ist die Versiegelung des Korks mit einem lösemittelfreien Wasserlack. Empfehlenswert sind drei, besser vier Schichten Lack, die den Korkfußboden optimal schützen. Der Boden kann anschließend einfach mit einem Neutralreiniger nebelfeucht gewischt werden.
Kork kann heute fast im gesamten Wohnbereich eingesetzt werden. Korkböden sind pflegeleicht, fußwarm, unempfindlich und tragen zu einem speziell für Allergiker gesunden Raumklima bei. Für Wohn-, Arbeits- oder Kinderzimmer ist Kork also sicher eine gute Wahl, selbst für die Küche und fürs Bad preisen die Hersteller mittlerweile ihre Produkte an.

INFO FURNIER
Furnier

Wurde schon 2900 v. Chr. erfunden und zwar von den Ägyptern, man bezeichnet es als dünne Materialschichen, die üblicherweise aus Holz, Kunststoff oder einer Papier-Harz-Verbindung, mit verschiedenen Verfahren hergestellt und für verschiedene Zwecke (Furnierböden) weiterverarbeitet werden.
Der Furnierboden besteht aus 3 Schichten.

Einer Echtholzfurnierschicht erhältlich in (Ahorn, Buche, Eiche gebürstet, Teak, Kirschbaum usw.) einer Hochverdichteten Schicht, einer Schicht gegen Feuchtigkeit, (imprägnierten HDF Trägerplatte E1 Qualität) und einer unteren Schicht, die sich als Feuchtigkeitsabweisende Rückseite verstehst. Zusätzlich kann Dämm und Trittschall angeboten werden.
Die Lackversiegelung des Furnierbodens ist besonders strapazierfähig und pflegeleicht. Der gesamte Lackaufbau besteht aus formaldehydfreiem UV gehärtetem Acryllack.

Das macht den Boden äußerst unempfindlich gehen Wasser, Wein, Bier, Cola - Getränke, Kaffe und Obstsäfte.
Der Boden eignet sich hervorragend für Renovierungen, dank seiner niedrige Einbauhöhe. Furnierböden sind ideal für den Wohnbereich wie etwa Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer. Sie eignen sich nicht in Feuchträumen und Objektbereichen.